Gottfried Gerstbachs Himmelsvorschau August 2021

Gottfried Gerstbachs Himmelsvorschau August 2021

Beitragvon Laadoc » Mo 2. Aug 2021, 11:26

Liebe Mitglieder des Österreichischen Astronomischen Vereins, liebe Sternfreundinnen und -freunde!

Zu Beginn wieder das im Juni begonnene Astro-ABC.

Cassinische Teilung: eine Lücke zwischen den zwei hellsten Saturnringen A und B. Sie ist 4.600 km breit und wird durch eine Resonanz mit dem Mond Mimas verursacht. Dessen Umlaufzeit (22,6 Stunden) ist genau 2x länger als für dortige Eis- und Steinbrocken, die dadurch nach innen oder außen driften. Bei ruhiger Luft ist die Teilung ab etwa 120-facher Vergrößerung zu erkennen. Der A-Ring hat einen Radius von 137.000 km, ist aber nur 100 m dick!

Cepheiden: ein Typus veränderlicher Riesensterne, benannt nach Delta Cephei, dessen Helligkeit alle 5,37 Tage zwischen 3.5 und 4.4 mag schwankt. Durch eine strenge Perioden-Leuchtkraft-Beziehung dienen solche Pulsations-Veränderlichen seit den 1930ern als "Standardkerzen" zur Entfernungsbestimmung von Galaxien.

Coma Berenices (Haar der Berenike), das die schöne Pharaonin 241 v.Chr. für die glückliche Heimkehr ihres Gatten dem Aphrodite-Tempel opferte. Das unscheinbare Sternbild zwischen Löwe und Bootes erweist sich im Feldstecher als prachtvoller Sternhaufen. Der dahinter liegende Galaxienhaufen enthält etwa 1000, der Coma-Superhaufen über 5.000 Galaxien.

Veranstaltungen des Astrovereins von August bis 10. September

Seit Juni können wieder Veranstaltungen im Sterngarten stattfinden. Wir hoffen auf viele Besucher der Perseidennächte und beim "Picknick unter Sternen" am 4.9.! Bitte auf der Homepage anmelden und zur Sicherheit Maske mitnehmen. Die Video-Vorträge (per Zoom) beginnen am 10. September.
• Sa, 7.8., 20:30 Sterngarten: Das Schönste am Sommerhimmel, dazu Venus, Jupiter und Saturn, mit Georg Zotti. Wenn vorhanden, Fernglas mitnehmen! Ersatztermin 21.8., 20h
• Do 12.8., 21h und
• Fr 13.8., 21h Sterngarten: Perseiden-Nächte (bei guter Sicht bis ca. 1 Uhr). Wenn der Besuch so gut ist wie sonst, werden wir die ca. 20–40 Sternschnuppen pro Stunde in mehreren Gruppen beobachten. Kinder dürfen laut jubeln, damit alle Meteore vollständig gezählt werden!
• Fr 27.8., 20h Beobachtungsabend am Hügel über Tullnerbach für Mitglieder mit und ohne Fernrohr (Sternhaufen, Nebel, Galaxien, Saturn usw). Von Schnellbahn Untertullnerbach 10 Minuten. Mit Gottfried Gerstbach et al., Ersatztermin 28.8.
• Sa 4.9. ab 19h im Sterngarten: Picknick unter Sternen. Nach Einbruch der Dunkelheit: Sternbilder und ihre Sagen, Jupiter, Saturn usw.; Erklärungen bzw. Sternführungen mit Alexander Pikhard, Astronomen des Planetariums, Stefan Uttenthaler, Maria Pflug-Hofmayr¬ et al., Gitarrenmusik vom Café-Duo.¬ Decke¬ und Picknick-Korb¬ mitnehmen!
• So 5.9., 19:30 Sterngarten, Kinderführung: Neues im Himmelszoo. Was leuchtet da so golden? Wie kommen Bär, Drache und das fliegende¬ Pferd¬ an¬ den¬ Himmel?¬ Eine¬ Führung¬ für Kinder von 6 bis 12, mit Gottfried Gerstbach, Doris Vickers et al.
• Fr. 10.9., 20h: Online-Vortrag mit Pierre Leich (Nürnberg): Simon Marius und die kopernikanische Wende
• Weiteres im Programm 2021-3, das Anfang August als Folder versandt wird.
Sonnenbahn und Dämmerung

Im August nimmt der helle Tag von 15 auf 13,5 Stunden ab. Der Sonnenuntergang in Wien ändert sich von 20:31 auf 19:39 MESZ. Im Westen Österreichs ist er je nach geografischer Länge später, in Innsbruck z.B. um 20 Minuten.

Anfangs wird es erst gegen 22 Uhr völlig dunkel. Zu Monatsende währt die tiefe Nacht aber schon 7 Stunden. Die bürgerliche Dämmerung (Sonnentiefe 6°, Lesen im Freien möglich) dauert etwa 35 Minuten, die nautische (-12°, am Meer sind Horizont und helle Sterne sichtbar) weitere etwa 45 Minuten. Der Unterschied zur astronomischen Dämmerung (siehe oben) ist aber in oder nahe einer Stadt kaum merklich.

Apropos: Die Lichtverschmutzung nimmt immer noch zu. Helle Anstrahlungen nach 22 Uhr sind unnötig, besonders wenn das Licht nach oben geht. Schreiben Sie den Betreffenden oder der örtlichen Behörde – und achten Sie auf passende Außenbeleuchtung in Ihrem Umfeld!
–> Am Di 7.9. ist Earth Night: ab 22h Licht aus für eine dunkle Nacht pro Jahr! www.earth-night.info

Der Abendhimmel im August

Wenn es zur Monatsmitte gegen 21 Uhr MESZ dunkel genug ist, sieht man im Westen die letzten Sterne des Löwen. Darüber steht der Große Wagen, dessen kurze Vierecks-Seiten zur Löwenmitte zeigen. Kennen Sie dazwischen die drei Krallenpaare des Großen Bären? Die drei fast parallelen Doppelsterne (Helligkeit 3.1–3.5 mag) stehen jetzt waagrecht (Nordwest bis WNW ~20° hoch). Wenn man darüber den Bogen der drei Deichselsterne nach links verlängert, kommt man zum Bärenhüter mit dem hellgelben Arktur. An ihm hat man schon früh die Eigenbewegung festgestellt, etwa 0,1° pro Jahrhundert. Der mit 37 Lichtjahren nächstgelegene Rote Riese ist neben Wega (hoch im Südosten) der hellste Stern am Nordhimmel. Folgen wir dem Deichselschwung weiter, funkelt tief im Südwesten Spica (α in der Jungfrau), die mit 20.000° zu den heißesten Riesensternen zählt.
Im Südosten ist inzwischen Saturn aufgegangen, gefolgt vom hellgelben Jupiter etwa 20° weiter links.

Für einen Überblick der Sternbilder klicken Sie hier den Sommerhimmel an, oder unsere Homepage-Sternkarten (z.B. für Sternzeit 18 Uhr). Nahe dem Zenit faucht der Drache den keule-schwingenden Herkules an. Im Südsüdwesten ist noch Antares, der rote Hauptstern im Skorpion, in 10-15° Höhe zu sehen. Zwischen ihm und Herkules breitet sich der große Schlangenträger (Ophiuchus, Äskulap) aus. In seiner Mitte kann man schon im Feldstecher die drei Kugelsternhaufen M10, 12 und 14 erkennen.

Im Osten ist das Sommerdreieck emporgestiegen: die funkelnde Wega (Leier), Deneb im Schwan (liegendes Kreuz) und Atair (α im Adler). Wir werden es bis zum Herbstende sehen können. Im Schwan teilen einige Dunkelwolken die Milchstraße, die sich über den Adler und die helle Schildwolke zum Schützen hinabzieht.
Rechts vom Polarstern steht der bescheidene König Kepheus, seine stolze Gattin Kassiopeia als "Himmels-W" darunter. Der kleine Wagen reckt sich vom Polarstern links hinauf. In Stadtnähe sieht man aber nur 3-7 Sterne, als einfachen Indikator der Lichtverschmutzung: der dritthellste Stern Gamma hat 3.0 mag, der Sternenbogen zwischen α und ß etwa 4.3 mag.

Gegen 23 Uhr hat die Leier den Zenit überschritten und der Schütze den Meridian. Die Riesenplaneten Jupiter und Saturn überstrahlen das Sternbild des Steinbocks. Außerhalb der Städte ist nun das Band der Milchstraße am besten zu sehen – fast senkrecht, 65° schräg zum Himmelsäquator. Es verläuft von Kassiopeia und Schwan über den Adler zum Schützen. Hinter dessen vielen Sternhaufen und Nebeln (siehe unten) verbirgt sich, 25.000 Lichtjahre entfernt, das Zentrum unserer Galaxis.
Diese Gegend ist für mich das schönste am Sommerhimmel: auf einer Liege, mit einem Feldstecher in der Hand, den tausenden Sternen im Schwan folgen und sich die Tiefen des Universums vorstellen ...

Im Osten kam inzwischen das Herbstviereck des Pegasus empor, links gefolgt von der Fünfsternreihe, über deren Mitte die Andromeda-Galaxie steht. Sie ist mit fast 3 Millionen Lichtjahren das entfernteste Objekt fürs freie Auge. Im Nordosten taucht der Perseus auf, aus dem seit Ende Juli die Sternschnuppen der Perseiden kommen. Ihr Maximum erreichen sie am 12.8., merklich aber erst ab Mitternacht.

Sichtbarkeit der großen Planeten
• Merkur wechselte auf den Abendhimmel und erreicht zu Monatsende 24° Elongation. Wegen der flach liegenden Ekliptik ist er aber nur im Feldstecher zu sehen.
• Auch Venus steht deshalb nur wenig über dem Horizont – wie auch die nächsten Monate. Interessanterweise geht sie den ganzen August etwa 80 Minuten nach der Sonne unter. Am 11.8. zieht die Mondsichel 5° nördlich vorbei.
• Mars verschwindet in der Abenddämmerung und bleibt bis Dezember unsichtbar.
• Jupiter steht am 20.8. in Opposition zur Sonne und zieht seine alljährliche Schleife vom Wassermann zurück in den Steinbock. Der Riesenplanet (11x Erdradius) dominiert ab der Monatsmitte den südöstlichen Abendhimmel und geht erst gegen 6 Uhr MESZ unter. Am 22. morgens wandert der Vollmond 5° unter ihm vorbei.
o Im Teleskop sieht man auf der jetzt 48" großen Planetenscheibe die 4 äquatorparallelen Wolkenstreifen. Ab etwa 150-facher Vergrößerung sind die Turbulenzen der Wolkenränder erkennbar, wenn man sie alle 2 Tage (ca. 5 Rotationen des Planeten) skizziert oder fotografiert.
o Der August ist die beste Zeit, den Tanz der 4 hellen Jupitermonde zu verfolgen (Daten im AAÖ S.53-57). Bereits im kleinen Teleskop sind Mondschatten, Durchgänge oder Verfinsterungen zu beobachten. So der Schatten von Io am 6.8. von 0-2h, am 12. ab 4h, am 13. von 2-4h, am 20. ab 4h, am 21. ab 22h und am 29. von 0–2:30 Uhr.
o Seltener sieht man die Schatten der anderen Monde – doch dafür am 22.8. ab 22:44 gleichzeitig jene von Europa und Ganymed und auch die Monde selbst. Ebenso am 29.8. (versetzt) zwischen 22h und 1h20.
o Besonders interessant die Verfinsterungen durch den Eintritt in Jupiters Schatten: Io am 5.8. um 2:48, am 12. um 4:42 und am 13. um 23:10; Callisto am 7. ab 4:18, Ganymed am 12. ab 2:42 und Europa am 13. ab 22:36. Hier kann man während einiger Minuten die sinkende Helligkeit der Monde beobachten – und sogar die Durchmesser abschätzen! Nach der Opposition sind hingegen Austritte auf der anderen Seite Jupiters zu beobachten, wenngleich etwas schwieriger: zwei am 21.8., je einer am 22., 24. und 29. August.
• Saturn im Steinbock geht Jupiter 1 Stunde voraus (Aufgänge in Wien 20:30 bis 18:20) und hat bereits am 2.8. seine Opposition. Zur Monatsmitte geht er um etwa 4:30 unter. Am 21. gegen 2h zieht der Mond 4° südlich am Ringplaneten vorbei.
o Seine maximale Helligkeit erreicht er nicht, weil der Öffnungswinkel der Ringe derzeit nur 18° beträgt. Am Rand kann man ab 120-facher Vergrößerung die oben erklärte Cassini'sche Teilung erkennen (0,7"), bei 200x und ruhiger Luft sogar fast ringsum.
o Saturns größter Mond Titan steht am 6. und 23.8. in östlicher Elongation, am 15. und 31. am weitesten westlich. Schon im guten Feldstecher ist er als Sternchen 8. Größe zu sehen. Er ist der einzige Mond mit einer Atmosphäre – siehe die Landung der europäischen Huygens-Sonde am 14.1.2005.
• Uranus im Widder und Neptun im Wassermann sind mit Fernrohr ab etwa 23 bzw. 21 Uhr zu beobachten. Die Scheibchen der zwei Eisriesen messen 3,5" bzw. 2,5" und sind schon in kleinen Fernrohren von Sternen zu unterscheiden.
Mondphasen: Neumond So 8.8. (Lunation 1220), Erstes Viertel So 15.8., Vollmond So 22.8., Letztes Viertel Mo 30.8.

Weitere interessante Beobachtungsobjekte

Die Milchstraße (siehe oben) ist im August am besten zu beobachten -- und die Nächte sind warm. Streifen Sie mit einem Feldstecher durch die Sternbilder Kassiopeia, Schwan, Adler, Schild und Schütze -- wo es 5 bis 10x mehr Sterne als daneben gibt!
Orten Sie die Dunkelnebel zwischen Schwan und Adler, suchen Sie die Sternhaufen M29, M39, 23, 24, 25, die hellen Gasnebel M8, 17, 20 und viele andere.
Weitere helle Objekte wie Ring- und Hantelnebel (M57, M27) und der Herkuleshaufen M13 sind auch in Stadtnähe gut zu sehen. Details z.B. im Atlas der Messier-Objekte oder im Deep-Sky-Reiseführer.

Konjunktionen:
• 01.8., 02h: Mond 1,8° südlich von Uranus
• 01.8., 16h: Merkur in oberer Konjunktion (jenseits der Sonne)
• 02.8., 08h: Saturn in Opposition zur Sonne, Ringöffnung 18°
• 09.8., 05h: Mond 3,4° nördlich von Merkur
• 10.8., 03h: Mond 3,5° nördlich von Mars
• 11.8., 09h: Mond 4,3° nördlich von Venus; um 21h in Wien 9° bzw. 5° über Westhorizont
• 13.8., 00h: Perseiden-Maximum, kein störender Mond!
• 19.8., 06h: Merkur 0,08° südlich von Mars
• 20.8., 02h: Jupiter in Opposition zur Sonne
• 21.8., 02h: Mond 3,7° südlich von Saturn
• 22.8., 09h: Mond 4,0° südlich von Jupiter; um 5h Abstand 5,5°
• 24.8., 04h: Mond 4,0° südlich von Neptun
• 28.8., 11h: Mond 1,5° südlich von Uranus
Sternbedeckungen durch den Mond:
siehe Almanach AAÖ Seite 65 (Wien) bzw. Seite 70 (Innsbruck). Für Österreich: hellster Stern 5.6 mag am 28.8., ca. 5h MESZ.
Streifende Bedeckung eines 6mag-Doppelsterns am 3.8., ca. 1:25 vom Spreewald bis Frankfurt/Oder.

Kleinplaneten bis 10 mag:
1 Ceres 9.0 mag im Stier, 2 Pallas 9.5-8.8 mag in den Fischen, 6 Hebe 8.5 mag im Schützen, 7 Iris 9.8 mag im Stier, 12 Victoria 8.8–9.3 mag im Adler (Opposition 30.7.), 43 Ariadne 9.7 mag im Wassermann, 80 Sappho 9.9 mag im Füllen (erdnahe Opposition am 14.8.), 89 Julia 9.0–9.5 mag im Wassermann (günstige Opposition am 25.8.), 349 Dembowska 9.7 mag im südl.Fisch. Nähere Daten siehe Minor Planet Center.

Enge Begegnungen mit Sternen: siehe "Sterne und Weltraum" 2020/8, insbesondere:
* 01.8., 3h Victoria 10' südlich von Hip.100232 (6.0 mag)
* 11.8., 4h Julia 5' südlich von Hip.109984 (6.1 mag)
* 17.8., 0h Sappho 4' südlich von Hip.104717 (7.0 mag)
* 17.8., 4h Iris 10' nördlich von 118 Tau (5.8 +6.6 mag)
* 24.8., 2h Ceres 7' südöstlich von 58 Tau (5.3 mag)

Kometen:
Im Gegensatz zum August 2020, wo gleich 4 helle Kometen im Haar der Berenike standen, sind es nun 5 schwächere über den Himmel verteilt:
• 15P/ Finlay (10 mag) morgens zwischen Stier und Zwillingen
• 67P/ Tschurjumow-Gerasimenko (11 bis 10 mag) morgens, von Fischen zu Walfisch und Widder. Am 1. und 2.8. zieht er an den Galaxien NGC 632 und 645 vorbei, am 5. an 676, am 6. an NGC 693 und 706 (alle 12.0-12.5 mag), am 24.8. nahe an NGC 1024 und 1029.
• 4P/ Faye (11.5 mag) im Stier, unterhalb der Plejaden, dann durch die Hyaden; am 31.8. mitten im Sternhaufen NGC 1647.
• C/2017 K2 (Panstarrs, 12.5 mag) abends, vom Herkules nach Süden.
• C/2019 L3 (Atlas, ca. 11 mag) vor der Morgendämmerung iFuhrmann. Am 31.8. steht er neben der Galaxie NGC 2302 (13 mag).
• Näheres zu allen Kometen bei Aerith.net.
Meteorströme:
• Die Perseiden sind am besten vom 11.-13.8. zu beobachten (siehe oben, Sterngarten-Abende). Nach Mitternacht sieht man dann 20-100 Meteore pro Stunde. Auch heuer gibt es keinen störenden Mond. Die Meteore ziehen sehr lange, rasche Spuren mit 59 km/Sekunde, einzelne gab es schon ab 20. Juli – und bis ca. 20. August.
• Ein schwächerer Strom sind (im ganzen Monat) die Cygniden, Maximum 17./18.8. mit stündlich 3-10 Sternschnuppen.
• Weitere Daten siehe die Liste in der Wikipedia.
News aus astronomischer Forschung und Raumfahrt – Lektüre für Regentage
Sonne und Klima
• Helioseismologie; "tiefe" Schwingungen der Sonne entdeckt – MPI 21.7.21
• Weltraumwetter und Sonnenflecken-Aktivität – Sonnensturm-Info
• Klimamodelle: Hochwasser & Klimawandel – Spektrum d.Wiss. 21.7.21

Entdeckungen:
• Größter Steinmeteorit Deutschlands, 30 Jahre unerkannt – SpdW 15.7.21
• Doch keine exotische Materie in Neutronensternen – SpdW 18.7.21
• Entstehen hier Exomonde? Zirkumplanetare Scheiben –SpdW 24.7.21
• Röntgenblick direkt hinter ein Schwarzes Loch – SpdW 29.7.21

Himmelsdurchmusterungen:
• RAVE: Data Release 6 mit 450.000 Spektren und Radialgeschwindigkeiten – IOP-Science
• ESO-Spezialaufnahmen: 5 Galaxien mit ihren Sternentstehungsgebieten – SpdW 16.7.21
• Dark Energy Survey: genaueste 3D-Karte des Universums – SpdW 1.6.21

Kosmologie:
• Sternentstehung: das neue ESO-Spektrometer Concerto nimmt Betrieb auf – ESO-Austria 6.7.21
• Hubble-Konstante: Was stimmt nicht mit der Expansion des Universums? – Deutschlandfunk 1.8.21

Raumfahrt:
• Die Raumfahrt-Highlights 2021 – ORF-Science
• Solar Orbiter erforscht Schweif des Komet ATLAS – SpdW 20.7.21
• UNO: Satellitenschwärme und das Recht auf dunklen Nachthimmel – SpdW 26.7.21
• ESA-Auftrag "LoLaSat": Schnelles Internet geht auch mit Mini-Satellit – BR.de 6.7.21

Einführungen in die Astronomie
• Hermann Mucke: Himmelskunde im Freiluftplanetarium Wien. Um 10 € bei Führungen des Astrovereins
• Sven Melchert: Alles über Astronomie , um 10 € im Kosmos-Verlag 2017
• G.Schilling/ W. Tirion: Sternenbilder – wie sie den Weg zur modernen Astronomie ebneten. Kosmos-Verlag 2020, 31 €
• Sky&Telescope: Astronomy for Beginners bzw. die wichtigsten Grundbegriffe (engl.)
• und fürs Nachdenken 30 unglaubwürdige Fakten zum Weltall: www.youtube.com/watch?v=u2dTM45D83E
Besuchenswerte Sternwarten und Astrovereine in Wien und NÖ:
• Kuffner-Sternwarte (1160 Wien): http://kuffner-sternwarte.at/index.php (veranstaltet auch Beobachtungen im Lichtschutzgebiet Großmugl)
• Urania-Sternwarte und Planetarium: https://www.vhs.at/de/e/planetarium
• WAA (Wiener Arbeitsgemeinschaft für Astronomie): https://www.waa.at
• Antares (St. Pölten) und Sternwarte Michelbach: http://www.noe- sternwarte.at/
• Astrostation Hochbärneck (ehem. Arbeitskreis Amstetten): http://www.astrostation.at
• Leiserberge-Sternwarte: http://www.leiserbergesternwarte.at
• Leitzersdorf, Astronom. Gesellschaft: http://agl.or.at
• Martinsberg, Sternwarte Orion: http://www.sternwarte.wvnet.at
• Waldviertler Astr. Gesellschaft: http://www.sternwarte-hoehenberg.at
• Sauerbrunn, Burgenländische Amateurastronomen: https://www.alrukaba.at
• Naturhistorisches Museum, Meteorsammlung (Saal 5) und Meteorradar
Mit besten Grüßen,
Dr. Gottfried Gerstbach
Vorsitzender des ÖAV
Laadoc
 
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Registriert: So 2. Nov 2014, 13:53

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